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GANG- und WIRBELSÄULENANALYSE

Wie aktiv sie sind oder nicht, ist nicht relevant. Ihr Alter hat auch keine Bedeutung. Wir  legen vor allem ein Augenmerk darauf, ob Ihr Körper sich wohl fühlt. Wir schauen danach, ob Ihre Bewegungsabläufe rund, physiologisch, effizient und effektiv sind. Ist für Sie die Ruheposition noch bequem?

Von Zeit zu Zeit treten Verletzungen auf. Das ist aber nicht unbedingt ein Grund, sich gleich operieren zu lassen. Unser Körper ist darauf programmiert, sich selber zu heilen (Stammzellen), besonders im Schlaf. Erst wenn die Heilung zunehmend ausbleibt oder man sich in jeder Form der Bewegung unwohl fühlt, sollte man sich die Frage stellen, was den Körper daran hindert.

In München sind wir in unserem ganzheitlichen Konzept auf die biomechanische Funktionsanalyse des Bewegungsapparats spezialisiert. Mittels hochauflösender Vermessung des gesamten Körpers sind wir in der Lage eine detaillierte Haltungs- und Bewegungsanalyse des Patienten durchzuführen.

Oftmals werden Beschwerden beispielsweise der Kniegelenke oder der Sprunggelenke allzu gern als strukturelle Probleme angesehen, obwohl ihre Ursachen am ehesten in der Funktion des gesamten Bewegungsapparats zu suchen sind. Natürlich schließt eine Haltungs- und Bewegungsanalyse eine fachgerechte Untersuchung und Diagnostik auch im Hinblick auf lokale Veränderungen nicht aus. In München sind wir uns aber dieser komplexen physiologischen Zusammenhänge zwischen einzelnen Strukturen bewusst und schließen sie stets in unsere therapeutischen Überlegungen ein.

In München erhalten wir durch unsere technische Ausstattung komplexe statische und auch dynamische Analysen in Form einfacher, leicht verständlicher Grafiken, die uns gleichzeitig präzise Daten über die Geometrie Ihres muskuloskeletalen Systems liefern. Länger anhaltende Fehlstellungen führen zu muskulären Dysbalacen und häufig schmerzhaften Muskelverspannungen, die gleichzeitig negativ auf Gelenkfunktionen wirken. In einigen Fällen führen diese Fehlstellungen sogar zu strukturellen Veränderungen mit Einfluss auf die Statik des Körpers.

In München sehen wir die Gang- und Wirbelsäulenanalyse nicht nur als Erweiterung, sondern als festen Bestandteil einer fundierten orthopädischen Diagnostik. Ein Zeichen dafür, dass nicht alles „im Lot“ ist, sind anhaltende Schmerzen in einem oder dem gesamten Bereich der Wirbelsäule inclusive dem Nacken, persistierende Schmerzen im Bereich der oberen und der unteren Extremität – oder auch ein Wechsel der Schmerzen nach dem Zufallsprinzip.

Das Motto „trage es mit Fassung“ erscheint uns aus dem KHIM nicht mehr zeitgemäss, denn mit unserer State-of-the-Art-Technologie – der 4D Wirbelsäulenveressung- und Ganaganalyse können wir einen vollsständigen Einblick gewinnen, wo ihr Körper einen „Roadblocker“ eingebaut hat.

Wir verwenden für unsere Ganaganalyse und Wirbelsäulenvermessung die strahlenfreie 3D und 4D formetrische Vermessungs-Technologie von DIERS, die durch enge wissenschaftliche Kooperationen mit verschiedenen Universitäten entwickelt wurde und einen anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsprozess durchgemacht haben. Zahlreiche klinische Studien und Publikationen haben gezeigt, dass „formetric“ eine zuverlässige und reproduzierbare Methode zur statischen und dynamsichen Messung der Wirbelsäule und de dynamsichen Gangbildes ist. DIERS unterstützt die fortlaufende Forschung der Spine and Surface Topography Study Group (SSTSG) in dem Bemühen, die Verwendung von Oberflächentopographie weiter zu bewerten.

Röntgen galt lange Zeit als “Goldstandard” zur Bewertung der Wirbelsäulenkrümmung. Es ist aber auch bekannt, dass Röntgenstrahlen eine zusätzliche Belastung für unsere Gesundheit ausmachen. Wir im KHIM nutzen daher die innovative DIERS formetric Messtechnik, die die Wirbelsäule ohne Strahlung auswerten kann. Neben der Wirbelsäule gibt es auch wertvolle Informationen über Gangbild und Beinachse.

Die zusätzliche 3D-Wirbelsäulenanalyse ist eine strahlungsfreie, berührungslose Messmethode mit Licht- und Digitalfotografie: Ein horizontales Lichtmuster wird auf den Rücken des Patienten projiziert und von einer Digitalkamera aufgenommen. Die DIERS-Computersoftware analysiert dann das Bild und erzeugt ein dreidimensionales Modell der Stammoberfläche. Sobald das Modell der Oberfläche berechnet wurde, werden anatomische Landmarken automatisch erkannt und die Kurve der Wirbelsäule und die Position des Beckens werden dann rekonstruiert. Die Messung dauert nur wenige Sekunden und liefert sofort dreidimensionale Informationen über die Wirbelsäule und Haltung.

Mit Video-Rasterstereographie, die weniger Strahlung als eine Glühbirne hat, Triangulation und rekonstruierender dreidimensionaler Photogrammetrie und Bildverarbeitung wird ein visibles Modell erzeugt, das an eine 3D-Druck erinnert. Die Oberfläche des Rückens wird auf die Genauigkeit von 0,2 mm angelegt. Die Oberflächentopographie kann dann durch die Mathematik der Differentialgeometrie bis zu einer Genauigkeit von 1 mm mit dem Skelettsystem korrelieren! (manuelle Palpationen führen zu einem mittleren Fehler von etwa 5 mm). Wenn man so viele Messungen wie möglich automatisiert (Vermeidung der Fehler bei der Marekerpositionierung), und mit 300 Frames, die alle 5 Sekunden aufgezeichnet werden (entsprechend einer Frequenz von 60 Hz), kann die Rotation des Wirbels bis zu einem mittleren Fehler von 3 Grad, die laterale Abweichung bis zu 4 mm (beide Parameter gleich dem Messfehler von Röntgenstrahlen) und eine Beckenschiefstellung (oder Neigung) und Torsion werden mit einer Genauigkeit von weniger als 1 mm gemessen.

Gleichzeitig ist das Laufband mit einer druckempfindlichen Messplatte und analytischer Software ausgerüstet, um auch die Beinachse im statischen und dynamischen Verlauf dar zu stellen und die Abrollbewegung des Fusses mit Druckspitzen und Kraftverteilung zu jeder Zeit des Gangbildes in verschiedenen Geschwindigkeiten dar zu stellen.

Spätestens wenn diese Ergebnisse alle vorliegen, können wir durch ein Zusammenführen aller Erkenntnisse und wenn vorhanden dem Vergleich mit MRT oder Rötgenbildern den Ursprung Ihrer Problematik finden.

Sobald diese Ergebnisse vorliegen und wir sie mit Ihnen am Bildschirm visualisiert besprochen haben, folgen die weiteren Schritte. Diese setzen sich aus der Manualtherapie, dem Chirotherapie, der Deblockierung der Wirbelsäule, der Verwendung von Kinesiotapes und der Verordnung einer Physiotherapie zusammen. In den meisten Fällen wird in der Akutsituation noch ultraschallgesteuert mithilfe der Orthobiologie therapiert, so dass es uns in 50% unserer Fälle gelingt, zuvor angedachte operative Eingriffe zu vermeiden oder den Eingriff in seinem Umfang deutlich zu reduzieren.

Gleichzeitig verwenden wir die Ganganalyse auch, um den Verlauf Ihrer orthobiologischen nicht operativen Therapie zu dokumentieren und zu verfolgen und entsprechend an zu passen, operative Ergebnisse nach Eingriffen an der Beinachse oder aber auch der Implantation von Gelenkersätzen zu dokumentieren oder auch um nicht zu umgehende operative Eingriffe besser planen zu können, da uns die 4D WS und Gangaanalyse ermöglicht, zwischen statischen und dynamsichen Ursachen zu entscheiden und entsprechend mehr Wert auf den einen oder den anderen Faktor zu legen.

Diese Messmethode macht es uns möglich, Ihr Körperempfinden zu visualisieren und damit wissenschaftlich greifbar und damit therapierbar zu machen.

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ORTHOPÄDISCHE ANALYSE

Um Ihren Körper und das Zusammenspiel einzelner Abschnitte besser zu verstehen, bedienen wir uns ganz gezielter Untersuchungen, um dann basierend auf diesen Ergebnissen, je nach Wunsch und Ziel einen schnellen und anhaltenden Erfolg ermöglichen zu können.

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